Samstag, 15. Februar 2014

Rezension zu "Eve & Adam" von Katherine Applegate

Kurzbeschreibung:
Als Tochter aus reichem Hause genießt die 17-jährige Evening Spiker so manches Privileg: zum Beispiel einen Aufenthalt in der Privatklinik ihrer Mutter, wo sie nach einem schweren Verkehrsunfall behandelt wird. Damit Eve sich im tristen Krankenhausalltag nicht langweilt, soll sie ihren Traumtyp am Computer entwerfen. Größe, Augenfarbe, IQ - Eve darf alles selbst entscheiden. Sie hält es für ein lustiges Spiel, doch kurz darauf steht er ihr leibhaftig gegenüber ...



Inhalt in eigenen Worten:
Eve & AdamDas Leben von Eve verändert sich schlagartig nach ihrem Unfall. Ihre Mutter verfrachtet sie in eine Klinik, die ein Geheimnis zu verbergen scheint und auch mit ihrer Mutter scheint etwas nicht zu stimmen. Eve kann sie nicht mehr einschätzen und ihr fällt auf, dass ihre Verletzung unmenschlich schnell verheilen. Dann ist da auch noch Solo, denn sie erst seit ihrem Umfall kennt, aber ihr scheint es, als würde die beiden etwas verbinden. Doch Solo so richtig nahe zu kommen gelingt ihr nicht, denn ihre Mutter hat sich eine besondere Beschäftigung für Eve ausgedacht. Eve soll ihren Traummann an einem innovativen Programm entwerfen. Sie legt sich mächtig ins Zeug und das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn plötzlich steht ihr "Adam" vor ihr.

Meine Meinung:
Das Cover spricht Bände und der Titel auch. Mir schien das Buch sehr interessant, denn wie bitteschön soll man seinen Traummann widerstehen können? 
Schnell ist man in der Geschichte gefangen, denn irgendwie setzt das Buch bereits nach dem Eves Unfall an und so befindet sich sie bereis nach wenigen Seiten in der Privatklinik ihrer Mutter. Genaue Informationen, welche die Klinik betreffen werde nicht genannt. 
Da braucht man eine ganze Menge eigene Vorstellungskraft, um sich auszumalen, wie genau Eves Welt aussieht. 

Generell muss ich sagen, dass das Buch mehrere Seiten und die ein oder andere Beschreibung gut vertragen hätte, dann wäre alles in allem ein besserer Eindruck hängengeblieben, ABER aus irgendeinem Grund hat mich "Eve & Adam" dennoch unglaublich stark gefesselt.

Die Hauptcharaktere sind mir alle sympathisch gewesen, auch wenn ich die Beziehung zwischen Eve und ihrere besten Freundin erst gegen Ende so richtig nachvollziehen konnte. 
Das Buch lässt den Leser zwar ahnen, wie das Ende aussehen wird, aber irgendwie fiebert man dennoch mit. Die Kurzbeschreibung verrät meiner Meinung nach zu viel, denn es wäre ein riesen Spannungspunkt, wenn man nicht bereits von vornherein weiß, dass Adam "real" wird. 
Solo ist der einzige Charakter, der mir wirklich ans Herz gewachsen ist. Ich mochte seine Art und wie er mit den Dingen umgegangen ist. 
Er ist einer der Träger der Geschichte und durch die Perspektivenwechsel des Buches gelingt es den Lesern auch in seine Gedankenwelt einzutauchen.

Was ich noch erwähnen möchte ist, dass ich mich persönlich nicht wirklich mit Gentechnik auskenne und daher auch nicht beurteilen kann, wie und ob die Fakten und Informationen, die im Buch diesbezüglich aufgeführt sind richtig sind. Ich denke aber, dass die letztendlich eine fiktionale Geschichte ist und man sich nicht die Nerven darüber zerbrechen muss.

Fazit:
Das Buch hat einige Schwächen, aber ich habe die Geschichte dennoch gerne gelesen, war gefesselt und fand die Idee gut.
 

4 von 5 goldenen Federn:

Kommentare:

  1. Trotz Schwächen, die Du beschreibst ..ist es schon eine interessante Vorstellung sich seinen Traummann qasi selber zu bauen oder hihi?

    LG..Karin..

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    1. Ja auf jeden Fall! Ich habe echt sympathisiert mit dieser Vorstellung :)

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  2. Ich glaube deine Meinung zu dem Buch teilen viele ;)

    Ich selber werde mir das Buch trotzdem kaufen :))

    Liebe Grüße,
    Lisa

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