Montag, 1. April 2013

Rezension zu "Zurück nach Holyhill" von Alexandra Pilz

Kurzbschreibung:
Emily kann es nicht fassen! Am Tag ihres Abiturs erhält sie einen Brief ihrer verstorbenen Mutter, in dem diese Emily in geheimnisvollen Worten beschwört, das Dorf aufzusuchen, das einst ihre Heimat war. Kurzerhand steigt Emily in München ins Flugzeug – und landet allein und vom Regen durchnässt mitten im englischen Dartmoor. Hilfe naht in Form eines Geländewagens, darin Matt, der attraktivste Junge, den Emily je gesehen hat. Als sie ihn nach dem Weg nach Hollyhill fragt, verändert Matt sich jedoch schlagartig. War er zuvor offen und hilfsbereit, stimmt er nun nur widerwillig zu, Emily nach Hollyhill zu bringen. Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch das einsame Moor landen sie schließlich in dem winzigen Dorf, dessen Bewohner zwar alle ein wenig schrullig, aber freundlich zu Emily sind. Nur Matt, der Junge, in den sie sich Hals über Kopf verlieben könnte, gibt ihr bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Gefühl, unerwünscht zu sein. Bis eines Nachts ein Mörder auftaucht und Emily entführt. Und plötzlich findet sie sich im Jahr 1981 wieder – und dort sind die gewöhnungsbedürftige Mode und ein grimmiger Matt ihr geringstes Problem …
(Quelle: hier)

Inhalt in eigenen Worten:
Emily hat ihr Abitur in der Tasche und am liebsten würde sie mit ihrer besten Freundin Fee nur noch die Zeit genießen, doch zu ihrem Abschluss erhält sie einen geheimnisvollen Brief von ihrer verstorbenen Mutter. Ihre Mutter bittet Emily "Holyhill" zu suchen, denn dort würde Emily mehr von ihrer Herkunft erfahren. Emily ist hin un her gerissen, denn endlich hat sie einen Anhaltspunkt, der sie ihrer Mutter näherbringt. Sie steigt in den nächsten Flieger nach England. Doch es stellt sich heraus, dass Hollyhill auf keiner Landkarte zu finden ist und ohne die Hilfe vom attraktiven Matt, hätte sie das Dorf gar nicht gefunden. Doch wieso verändert sich Matts Einstellung zu ihr, als sie preisgibt, dass sie nach Hollyhill will. In Hollyhill angekommen ahnt Emily nicht, was sie erwartet, denn dieses Dorf scheint in der Zeit stehengeblieben zu sein...


Meine Meinung:
Wer kann schon zu diesem wunderschönen Cover "nein" sagen? Ich finde das Cover unglaublich gut gelungen und als ich dann auch noch vom Klappentext begeistert wurde, wusste ich dass ich das Buch lesen muss.
Auf dem ersten Blick ahnt man nicht, dass sie hinter dieser Geschichte tatsächlich ein Zeitreiseroman versteckt, doch es ist wirklich so. Eine frische Liebesgeschichte, Zeitreisen und eine geheimnisvolle Vergangenheit erwarten Emily in Hollyhill und ich bin froh, dass ich Emily bei diesem Abenteuer begleiten durfte. Selten ist es so, dass ich mich mit der Protagonistin identifizieren kann, aber Emily ist einfach so sympathisch, dass ich sie glatt als eine Freundin von mit gesehen habe. Es war wirklich so, als würde ich die Geschichte von einer guten Freundin lesen.
Alleine die Tatsache, dass sie sich eigentlich nur nach Hollyhill macht, weil ihre verstorbene Mutter sie in einem Brief darum bittet, macht die Geschichte sehr realistisch. Emily ist genau wie die Leser auch ahnungslos. 


Die Charaktere in der Geschichte sind wirklich alle gut gelungen. Sie haben ihre eigenen Tiefen und während der Geschichte spürt man förmlich wie sie sich entwickeln. Was ich jedoch erwähnen muss: Für ein Buch mit so viel Handlung wären es vielleicht besser gewesen weniger Charaktere zu haben. An manchen Stellen waren die Charakter zu oberflächlich dargestellt (z.B Emilys Oma oder ihr Vater). Hätte das Buch mehr Umfang, wäre dies sicher nicht der Fall gewesen. 


Besonders Emily steht natürlich im Mittelpunkt, denn sie wächst über sich hinaus, als plötzlich ein "Bösewicht" in Hollyhill auftaucht. Auch Matt spielt eine wichtige Rolle, den er spielt nicht nur den attraktiven Jungen, in den sich Emily verliebt. Doch ich will nicht zu viel verraten. Emily und Matt kommen sich langsam näher und das fand ich wirklich gut, denn oft ist es so, dass sich die Protagonisten viel zu schnell näher kommen und das ist einfach unrealistisch. Hier entwickelt sich wirklich alles Stück für Stück.

Der Schreibstil der Autorin hat mich auch wirklich begeistert. "Zurück nach Hollyhill" ist Alexander Pilz Debüt und sie hat es wirklich gemeistert. Von der ersten Seite an war ich gefesselt. Die jugendliche und flüssige Schreibweise lässt die Seiten förmlich verschwinden und ich hatte das Buch wirklich schnell gelesen.

Fazit:

Bereits Kerstin Gier hat bewiesen, dass Zeitreise "made in Germany" geht und "Zurück nach Hollyhill" unterstreicht dies. Jugendliche Leser werden die Geschichte lieben. Sie ist locker und realistisch und wie das Cover schon zeigt: einfach traumhaft. Sympathische Protagonisten und eine abenteuerliche Geschichte.

5 von 5 goldenen Federn:



Kommentare:

  1. Ab auf die WL ! Das Buch sah ich bis jetzt immer nur so im vorbei gehen, doch du hast mein Interesse geweckt.
    Schöne Rezi ^^

    LG, Gina ;)

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    1. Ab auf die WL ist die richtige Einstellung ;)

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  2. Ich hätte von dem Buch wirklich nicht soviel erwartet!
    Man jetzt bin ich neugierig auf das Buch geworden! xD
    Mein Problem ist nur der Name Matt. Da muss ich sofort an Göttlich denken und nach Göttlich verliebt sagen wir mag ich ihn nicht mehr so sehr. Aber ich sehe gerade das du Göttlich verliebt liest, also verrate ich nicht zu viel XD
    Vielleicht sollte ich das Buch auf meine Wunschliste schreiben. Es hat auf jeden Fall meine Interesse geweckt! Mir ist gerade aufgefallen das die goldenen Feder voll cool aussehen. Es ist mir vorher gar nicht aufgefallen. O.o Ich will jetzt aber nicht zu viel schreiben und sage jetzt einfach, dass mir deine Rezension ziemlich gefallen hat. :)
    Jede menge Grüße von mir :)

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    1. Ich bin gestern mit Göttlich verliebt fertig geworden und ich kann nur sagen: Ein Glück dass ich "zurück nach Hollyhill" vorher gelesen habe. Ich bin ja immer noch geschockt über Matt. Ich bin generell noch aufgewühlt vom Abschluss der Göttlich Reihe. Aber dazu schreib ich auch noch eine Rezi. :) hach. Helen und Lucas. ❤
      Danke für deinen lieben Kommentar. Ich hab wirklich lange überlegt, was ich als Bewertungssystem nehmen soll und ich dachte mir: Zeilengold braucht goldene Federn. ;)
      Liebe Grüße zurück,
      Venu ❤

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